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Heidi

Daran scheitert der Satz

en, e, es — der unbestimmte Artikel

Die Regel

«en» beim männlichen, «e» beim weiblichen, «es» beim sächlichen Wort.

Wo es hakt

«es» sieht aus wie das Pronomen «es». «Bruuched Sie es Säckli?» heisst nicht «brauchen Sie es», sondern «brauchen Sie ein Säckchen».

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Wo das wirklich vorkommt

Dieselbe Struktur, in Sätzen, die wirklich so gesagt werden.

  • Im Restaurant
    • Wänd Sie no en Kafi?

      Möchten Sie noch einen Kaffee?

    • Für mich es Mineral, bitte.

      Für mich ein Mineralwasser, bitte.

    • Mir händ hüt es Tagesmenü.

      Wir haben heute ein Tagesmenü.

    • Wänd Sie no es Dessert?

      Möchten Sie noch ein Dessert?

  • In der Arztpraxis
    • Grüezi, händ Sie en Termin?

      Guten Tag, haben Sie einen Termin?

    • De Dokter isch no bi eme andere Patiänt.

      Der Arzt ist noch bei einem anderen Patienten.

    • Ich schriib Ihne es Rezept.

      Ich schreibe Ihnen ein Rezept.

    • Bruuched Sie es Arztzügnis für d Arbet?

      Brauchen Sie ein Arztzeugnis für die Arbeit?

  • In der Waschküche
    • Es hät en Zädel a de Tür.

      Es hängt ein Zettel an der Tür.

  • Wenn Nein nicht Nein heisst
    • Das isch sicher e gueti Idee, aber …

      Das ist sicher eine gute Idee, aber …

  • Mit einem Bünzli
    • Lueg, dä isch en richtige Bünzli.

      Schau, der ist ein richtiger Bünzli.

  • Essen und Trinken
    • Es Kafi mit Milch, bitte.

      Einen Kaffee mit Milch, bitte.

  • Besuch
    • Ich hol grad e Vase.

      Ich hole gleich eine Vase.

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