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Über uns

Über Heidi

Heidi wird in Zürich gemacht, von Leuten, die dasselbe Problem hatten. Wir bauen offen — auch die Teile, die nicht funktioniert haben.

  1. 01

    Warum es das gibt

    Weil sehr viele Menschen hier den gleichen Weg gehen: Deutsch lernen, herziehen, und dann feststellen, dass der entscheidende Teil der Sprache gar nicht geschrieben wird. Das ist kein Nischenproblem, sondern die Standarderfahrung in dieser Stadt.

  2. 02

    Wie wir arbeiten

    Wir haben zuerst gelesen, was die Forschung sagt, und erst danach gebaut. Drei Befunde haben den Plan umgeworfen, den wir sonst umgesetzt hätten. Was wir dabei gelernt haben, steht auf der Forschungsseite — samt den Stellen, an denen wir uns öffentlich korrigieren mussten.

  3. 03

    Was noch fehlt

    Heute: Verstehen und Antworten auf echten Text, eine Antwort vorgelesen bekommen, und ein Verzeichnis, wo am Radio und am Fernsehen wirklich Mundart gesprochen wird. Als Nächstes: das Hörlabor, in dem Sie eine Zürcher Stimme hören, sich eingewöhnen und wir messen, wie viel Sie von einer anderen verstehen. Das braucht Aufnahmen, und die entstehen gerade.

Wohin das führt

Schweizerdeutsch ist der Anfang, nicht das Ziel. Die Methode ist nicht auf die Schweiz zugeschnitten.

01

Es gibt viele solcher Sprachen

Überall auf der Welt gibt es Sprachen und Dialekte, die zu klein sind, als dass sich ein grosser Kursanbieter dafür interessieren würde — und gleichzeitig genau das, was man können muss, um wirklich dazuzugehören. Man kann die Amtssprache perfekt beherrschen und am Tisch trotzdem aussen vor sein.

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Genau dort versagen die grossen Anbieter

Sprachkurse folgen dem Markt, und der Markt folgt der Sprecherzahl. Was übrig bleibt, sind ein paar Wörterbücher, ein paar Forschungskorpora, die man nicht kommerziell nutzen darf, und keine Aufnahmen, mit denen man üben könnte. Heidi ist für genau diese Lücke gebaut.

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Die Methode ist übertragbar

Erwachsene, die eine verwandte Sprache schon können, müssen nicht neu anfangen — sie müssen umlernen, was sie bereits besitzen. Das gilt für Hochdeutsch und Zürichdeutsch genauso wie für viele andere Paare. Deshalb ist in Heidi die unterrichtete Sprache austauschbare Konfiguration und nicht in den Code geschrieben.

Konkret heisst das: zuerst weitere Deutschschweizer Dialekte, danach eine Sprache ausserhalb der Schweiz — dieselbe Maschine, ein anderer Sprachsatz. Die gesprochene Hälfte reist mit: Jede dieser Sprachen wird weit öfter gehört als geschrieben, und für jede gibt es Medien, die niemand nach Mundart und Hochsprache sortiert hat. Was wir dabei lernen, schreiben wir auf.

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