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Heidi

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Wir suchen Zürcher Stimmen

Die Zürcher Stimmen im Hörlabor kommen von echten Menschen aus Zürich, nicht von einer Computerstimme, die Mundart vorliest.

Warum nicht einfach synthetische Stimmen

Der ehrliche Grund ist nicht, dass es keine Schweizerdeutsch-Sprachsynthese gäbe — es gibt inzwischen welche. Der Grund ist die Lizenz. Jedes Zürcher Sprachkorpus, das wir gefunden haben, ist für die Forschung freigegeben und nicht für ein Produkt. Wer echtes, sauber lizenziertes Zürichdeutsch mit Einwilligung braucht, muss es selbst aufnehmen. Dazu kommt, was synthetische Stimmen ohnehin schlecht können: Tempo, Nuscheln, Zögern, der Unterschied zwischen zwei Menschen aus demselben Quartier.

Vier Arten mitzumachen

Nach Aufwand geordnet, das Kleinste zuerst — und das Kleinste ist uns am meisten wert. Bei jeder steht, was es dafür heute im Produkt schon gibt.

  • Zeilen gegenlesen

    Sie sind in Zürich oder Umgebung aufgewachsen. Zwanzig Minuten, einmalig oder gelegentlich.

    Sie lesen Sätze, die wir geschrieben haben, und sagen bei jedem: sagt man das so, sagt man das anders, oder sagt das niemand.

    Alle 390 Sätze aus Alltag und Pflege sind maschinell auf Zürcher Formen geprüft. Ein Ohr von hier hört, was keine Regel hört: einen Satz, der stimmt und den trotzdem niemand so sagt. Und das sind Sätze, die jemand um halb sieben morgens zu einer verängstigten Person sagt.

    Stand heute

    Jede Situation ist offen zum Lesen. Zeigen Sie über das Rückmelde-Fenster auf den Satz, der nicht stimmt.

  • Ihre Stimme aufnehmen

    Zürcher Mundart als Erstsprache, jedes Alter, jede Ecke des Kantons.

    Ein paar Minuten sprechen, zu Themen, die wir vorgeben, mit einer Einwilligung, die Sie lesen können, bevor Sie zusagen.

    Training mit vielen verschiedenen Sprechenden ist die am besten belegte Hörmethode, die es gibt — und sie lässt sich nicht aus einer hochdeutschen Computerstimme bauen, die Mundart vorliest. Darauf baut das Hörlabor.

    Stand heute

    Wie die Einwilligung aussieht, steht weiter unten auf dieser Seite. Die ersten Stimmen kommen ins Hörlabor.

  • Sprechpartnerin sein

    Sie sprechen Mundart und haben gelegentlich eine halbe Stunde.

    An einer Sprechrunde teilnehmen: eine kleine Gruppe, ein Thema, ein Termin. Sie sprechen einfach, wie Sie sprechen.

    Die Sprechübung in Heidi endet absichtlich nicht mit einer Note, sondern in einem Raum mit anderen Leuten — weil dort eine Sprache gesprochen wird. Eine Punktzahl ist das, was ein Produkt stattdessen anbietet.

    Stand heute

    Gebaut: Runden, Themen, Anmeldungen und Anwesenheit. Eröffnen Sie eine Runde oder tragen Sie sich ein.

  • Unterrichten

    Sie unterrichten Deutsch oder Mundart, freiberuflich oder an einer Sprachschule.

    Sagen Sie uns, was Sie anbieten und was Ihre Lernenden hier brauchen würden. Wir bauen keinen Marktplatz gegen Sie, sondern das Material darunter.

    Eine Sprachschule hat Menschen im Raum und weiss, woran Lernende wirklich scheitern. Heidi hat geprüftes Mundartmaterial und die Übungen, die daraus entstehen. Das passt zusammen.

    Stand heute

    Noch keine Tutorenprofile und keine Vermittlung. Was es gibt, ist ein Gespräch.

Und wenn Sie lernen

Als Lernende können Sie heute schon eine Gruppe aufmachen und einen Link weitergeben, und Sie können sich für eine Sprechrunde eintragen. Beides funktioniert ab null Mitgliedern — es wird nur besser, wenn oben jemand zusagt.

SprechenGruppen

Was mit der Aufnahme passiert

Sie behalten die Kontrolle. Wir sagen Ihnen vorher, wofür die Aufnahme verwendet wird, Sie können sie zurückziehen, und die Einwilligung für das Produkt ist nicht dieselbe wie eine Einwilligung für Forschung. Wir gehen davon aus, dass Sie Letzteres nicht wollen, solange Sie es nicht ausdrücklich sagen.

Melden Sie sich

Eine kurze Nachricht genügt. Schreiben Sie uns, aus welchem Teil des Kantons Sie kommen.

E-Mail schreiben

cato@orangecat.ch

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