Änderungen
Änderungen
Was sich geändert hat, mit Datum — und in den Worten von jemandem, der es benutzt.
Kein Git-Protokoll. Das Repository ist öffentlich, wer jeden Commit will, findet ihn dort. Hier steht, was jemand gemerkt hätte — Fehler eingeschlossen, denn eine Änderungsliste ohne peinliche Zeilen ist der Beweis, dass das Versprechen «wir zeigen auch, was nicht ging» geschmückt ist.
Der Chat ist die Chat-App der ganzen Flotte
«/chat» ist jetzt dieselbe Chat-App wie bei Loki und OrangeCat (chatkits `ChatApp`): Ihre Gespräche liegen auf dem Telefon in einer Schublade und auf dem breiten Bildschirm neben dem Chat, mit Suche und «Heute / Gestern / Früher».
- Neu: ein vorübergehendes Gespräch, das nirgends gespeichert wird; eine Nachricht, die Sie schreiben, während Heidi antwortet, wartet über dem Eingabefeld und geht, wenn sie fertig ist; und das Gespräch, das offen war, ist nach dem Neuladen wieder da.
- Ohne Anmeldung bleibt die Liste in diesem Browser, und nichts erreicht die Datenbank. Ein Gespräch aus der Heidi-Box oder dem schwebenden Fenster kommt mit; ein älteres wird angeboten, nicht zurückgelegt. «Alles löschen» in den Einstellungen erreicht jedes Gespräch der Liste.
- Anhalten wirft die halbe Antwort weiterhin weg — sie war noch nicht auf Zürcher Formen geprüft —, und ein Fehler sagt weiterhin, warum. Die Knöpfe unter einer Antwort («Kürzer», «Wort für Wort») und «Was heisst das?» auf einem markierten Wort schreiben ihren Satz jetzt ins Eingabefeld, statt ihn sofort zu senden.
- Später am selben Tag, mit chatkit 0.19: Die Knöpfe unter einer Antwort und «Was heisst das?» senden wieder mit einem Tippen. Jeder Fehler behält seinen eigenen Satz, auch wenn zwei in einem Gespräch stehen; «Erneut versuchen» schickt die Bilder mit; der Satz, dass die Gespräche nur in diesem Browser liegen, steht ohne Anmeldung über der Liste der Gespräche, mit dem Anmelden daneben.
Heidi öffnet auf einem leeren Gespräch — das letzte ist eine Zeile entfernt
Wer Heidi öffnet, will fast immer etwas Neues fragen: eine Nachricht, die eben eingetroffen ist, ein Wort vom Mittagstisch. Bisher landete man im Gespräch von letzter Woche und musste erst den Weg hinaus suchen. Jetzt öffnet sich ein leeres Gespräch mit bereitem Eingabefeld; das letzte steht darüber als eine Zeile, ein Tippen entfernt.
- Was vor weniger als einer halben Stunde noch lief, bleibt, wie es war: Sie fragen etwas, lesen auf einer Grammatikseite weiter und kommen zurück — dasselbe Gespräch. Was älter ist, wird angeboten, nicht zurückgelegt; es wird auch nicht gelöscht. Angemeldet ist es Ihr zuletzt gespeichertes Gespräch.
- Das gilt für die Heidi-Box auf der Startseite, das schwebende «Heidi fragen» und «/chat» gleichermassen — alle drei folgen jetzt derselben Regel, und das schwebende Fenster zeigt dieselben Beispiele wie der Chat statt eigener Fragen.
- Die Überschrift des leeren Gesprächs fragt jetzt, was Sie verstehen oder sagen möchten, statt unter dem Knopf «Heidi fragen» noch einmal «Fragen Sie Heidi» zu sagen. Die Symbole oben im schwebenden Fenster (neues Gespräch, Vollbild, Schliessen) sind jetzt 44 Pixel gross.
- Das Gespräch mit Heidi hat jetzt einen Namen: Kopfzeile, Startseite und schwebender Knopf sagen alle «Heidi fragen» (Kopfzeile und Startseite sagten bisher «Schnell chatten» für dasselbe). Auf dem Telefon schiebt sich der schwebende Knopf beim Abwärtsscrollen weg und kommt beim Hinaufscrollen, oben und am Seitenende zurück — er deckt nicht mehr die Zeilen zu, die Sie gerade lesen.
- Ein leeres Eingabefeld hat einen Knopf «Einfügen»: Die meisten ersten Nachrichten sind eine Zeile, die jemand anders geschrieben hat und die Sie gerade kopiert haben. Ein Tippen füllt das Feld (gesendet wird nichts); die Zwischenablage wird nur beim Tippen gelesen, und wo der Browser das nicht erlaubt, erscheint der Knopf gar nicht.
- Die ersten Bildschirme für wen zurückkehrt: In «Mein Bereich» bekommt, wer schon geübt hat, das Aufwärmen nicht mehr als zweiten dunklen Knopf über «Jetzt üben» (es ist eine ruhige Zeile; Neue sehen weiter die Karte), und die leere Überschrift «Weitermachen» über «Noch keine Gespräche» ist weg. Bei «Übungen» steht der Hinweis, wo Ihre Antworten bleiben, jetzt unter dem Startknopf — «Losgehen» ist auf dem Telefon im ersten Bildschirm statt darunter.
- Ungleich breite Auswahlknöpfe sind jetzt gleich grosse Felder: In den Einstellungen waren Sprache und Darstellung Knöpfe so breit wie ihr Wort, drei pro Zeile und einer übrig; jetzt ein gleichmässiges Raster. Die Sprachliste im Seitenfuss bekam auf dem Telefon nur eine halbe Spalte und trennte «Schwiizerdütsch» und «Rumantsch» mitten im Wort; sie hat jetzt die ganze Breite.
- Bei «Die wichtigsten Wörter» steht der Knopf, der die nächsten zehn Wörter lernen lässt, auf dem Telefon im ersten Bildschirm — über den zehn Wörtern statt zehn Zeilen darunter (auf einem breiten Bildschirm bleibt er unter der Liste).
Ihre Kanäle: YouTube schauen, verstehen, gefragt werden
Unter «Ihre Kanäle» folgen Sie YouTube-Kanälen, die Sie ohnehin schauen — per Link, Video-Link oder @Name, oder aus dem Verzeichnis unter «Hören». Heidi liest die Kanäle stündlich, zeigt, was seit Ihrem letzten Besuch neu ist, und sagt Ihrem Telefon Bescheid, wenn Sie Benachrichtigungen einschalten. Zu jedem Video gibt es dann Fragen: eine vor dem ersten Hören, drei bis fünf danach, jede falsche Antwort mit der Stelle, an der es gesagt wurde.
- Das Transkript sind die Untertitel der Plattform — und es steht jedes Mal dabei, ob vom Sender, automatisch («bei Mundart oft falsch») oder von Hand eingefügt. Gibt YouTube einem Server das Transkript nicht heraus, zeigt der Bildschirm die drei Schritte zum Kopieren aus YouTubes eigenem Transkript-Fenster.
- Die Fragen schreibt das Modell einmal pro Video aus dem Transkript; jede wird gegen das Transkript geprüft, bevor jemand sie sieht, und alle, die dem Kanal folgen, bekommen dieselben. Keine Note: eine Zahl mit Nenner und die Stellen zum Nachhören.
- Podcasts gehören dazu: Der Feed eines Podcasts wird gelesen wie der eines Kanals, die Seite des Senders oder ein Apple-Podcasts-Link führt dorthin, und unter «Hören» hat jeder Podcast und jeder YouTube-Kanal einen Knopf «Folgen». Eine Folge läuft im Player des Browsers, mit fünf Sekunden zurück und 0,75×. Gibt der Sender kein Transkript mit, hört Heidi die ersten Minuten selbst mit — gekennzeichnet als automatisch, und nie bei Mundart, wo die Erkennung übersetzen statt mitschreiben würde.
- Behoben, gefunden beim angemeldeten Durchgang: Jede angemeldete Seite zeigte den abgemeldeten Zustand — das Konto-Paket gab Seiten den Nutzer ohne die Kennung, an der sie hängen, den API-Routen aber mit. Deshalb baten «Mein Bereich» und «Ihre Kanäle» ums Anmelden, während das Folgen selbst funktionierte. Ein Leser für beide (accountkit 0.5.2).
- Folgen läutet beim nächsten Video, nie bei den letzten fünfzehn, und nichts hier mahnt ans Üben. Was Sie geantwortet haben, bleibt in Ihrem Browser; auf dem Server liegt nur, welchen Kanälen Sie folgen — nachlesbar unter «Datenschutz».
Ein Konto bei Heidi, ohne OrangeCat
Wer Gespräche speichern oder in einer Gruppe mitmachen will, braucht kein OrangeCat-Konto mehr: E-Mail-Adresse und Passwort genügen, ein Passkey und die Anmeldung in zwei Schritten lassen sich dazunehmen. «Weiter mit OrangeCat» bleibt als ein Knopf unter mehreren.
- Wer bisher mit OrangeCat angemeldet war, meldet sich gleich an wie vorher und findet Gruppen, Gespräche und Fortschritt unverändert. Einmal neu anmelden muss man sich trotzdem.
- Die Anmelde-, Registrier- und Kontoseiten sind dieselben wie bei den anderen Produkten der Flotte, in Heidis Sprachen.
Die Wortsuche verzeiht einen Tippfehler
Im Wortschatz findet «schwöchter» jetzt «Schwöschter», «gipfleli» «Gipfeli» und «kartofel» «Härdöpfel»: ein falscher, fehlender, doppelter oder vertauschter Buchstabe kostet das Wort nicht mehr. Das beste Wort steht zuoberst, und was gepasst hat, ist markiert.
- Wie Züridütsch geschrieben wird, zählt nicht als Fehler: «schribe» findet «schriibe», «Hus» «Huus», «spiele» «spile» — auch mit einem Tippfehler dazu. Vorher fand das in einem Viertel der Fälle das Wort, jetzt in neun von zehn.
- Gemessen an jedem einzelnen Tippfehler jedes Worts der Liste, rund 9700: in neun von zehn Fällen steht das gemeinte Wort zuoberst, in 97 von hundert unter den ersten drei. Kurze Wörter wie «gäll» sind die Ausnahme — mit drei Buchstaben ist ein Tippfehler schon ein anderes Wort.
Antworten mit einem Tipp
Fragt Heidi etwas zurück oder liegt der nächste Schritt auf der Hand, stehen unter der letzten Antwort zwei bis vier Antworten zum Antippen — in deiner Sprache, ein Tipp schickt sie ab wie getippt.
- Sie erscheinen nur unter der neuesten Antwort und nie, während Heidi noch schreibt; auf Züridütsch prüft sie dieselbe Prüfung wie Heidis Erklärung.
- Eine Reihe statt drei: Antwortvorschläge zuerst, dann «Und jetzt?» und «Daraus lernen», ohne Doppeltes und höchstens fünf Knöpfe. Der Link zur Grammatik behält seinen Platz, auch wenn die Vorschläge die Reihe füllen.
Eine Situation für ein Wort: der Bünzli
Unter «Alltag i Züri» gibt es neu «Mit einem Bünzli»: fünfzehn Sätze, die man zu hören bekommt — die Regel, das «hät mer scho immer so gmacht», die Warnung, und was man über einen Bünzli sagt — und sieben, die den Streit beenden, statt ihn zu beginnen.
- Jede Zeile besteht die Zürcher Prüfung; gelesen hat sie noch niemand, der Züridütsch spricht, und die Seite sagt das.
- «Bünzli» steht im Wortschatz als Umgangssprache mit Register: über Dritte herzlich, ins Gesicht eine Beleidigung.
Die Investorenseite führt in Heidis Investorenraum auf OrangeCat
Das Passwort öffnet jetzt den Investorenraum auf OrangeCat, wo jede Investorin und jeder Investor auch einen eigenen Link bekommen kann.
- Text und Zahlen stehen weiterhin in investors.ts, wo Tests sie prüfen; der Raum wird daraus gefüllt.
Die Startseite sagt, wofür Heidi da ist
Unter dem Chat steht neu «Was Heidi löst»: konkrete Momente, zuerst die einer Person, dann die einer Stadt — jeder mit dem, was Heidi heute dagegen tut, und einem Link auf die Seite, die es tut.
- Für Sie: der Gruppenchat in Mundart, der Mittagstisch, der Kindsgi, die Arztpraxis, die Gemeinde und das Nein, das nicht Nein heisst.
- Für alle: das Gespräch, das ins Hochdeutsche wechselt, Pflegeheime, Arbeitsplätze, Medien, die niemand als Mundart oder Hochdeutsch bezeichnet, und Lernende, die nicht prüfen können, was man ihnen beibringt.
- Jeder Link führt auf eine Seite, die es gibt; ein Test hält das fest, in allen sieben Sprachen.
Heidis Zürichdeutsch wird jetzt ganz geprüft — und nochmals geschrieben, wenn es nicht stimmt
In echten Gesprächen schrieb Heidi auf der Züridütsch-Seite Erklärungen auf Hochdeutsch, bot «jetzt weiß mir» als sendbaren Satz an und liess «wo mir grad stöh» durch. Das ist behoben.
- Auf der Züridütsch-Seite wird jetzt auch die Erklärung geprüft, nicht nur der Satz zum Schicken.
- Fällt eine Antwort durch, fragt Heidi einmal nach — mit den beanstandeten Formen beim Namen — und nimmt die sauberere Antwort.
- Ein beanstandeter Satz steht nicht mehr unter «Das können Sie schicken» und hat keinen Kopieren-Knopf.
- Die Prüfung erkennt neu «stöh» und «göh» (Berner Mehrzahl; Zürich sagt stönd, gönd) und doppelte Artikel wie «d'Le Bilan».
- Unter der Antwort steht das Modell, das wirklich geantwortet hat — nicht das erste in der Liste.
- Wörter aus Ihrer eigenen Frage werden nicht mehr als Vokabeln zurückgegeben.
- Heidi fragt für Zürichdeutsch zuerst Gemini: Im Vergleich auf Heidis eigenen Fragen schrieb das bisher erste Modell den Namen der Mundart falsch und verwechselte, wer wen fragt.
Diktieren geht wieder auf Züridütsch und Rumantsch
Auf den Seiten in Züridütsch und Rumantsch meldete das Mikrofon «Diktiere funktioniert i dem Browser nöd». Die Spracherkennung kennt für diese Sprachen keinen Code und lehnte jede Aufnahme ab. Jetzt hört sie Züridütsch als Deutsch und erkennt alles andere selbst.
Heidi gleich auf der Startseite — und ein Mikrofon, das sofort hört
Die Startseite hat Heidi jetzt in der zweiten Spalte: ein Beispiel antippen oder etwas schreiben, und mit einem Druck geht es auf den ganzen Bildschirm — dasselbe Gespräch.
- Das Mikrofon schickt die Aufnahme direkt an die Spracherkennung, statt zuerst die des Browsers zu probieren. Die stummen Sekunden, in denen ein Druck nichts tat, sind weg.
- Behoben: Ein Screenshot blieb unbeantwortet, wenn das eine Gratismodell für Bilder gerade ausgelastet war. Jetzt liest ein zweites Gratismodell mit.
- Screenshots werden im Browser auf 1024 Pixel verkleinert, bevor sie hochgeladen werden — das ganze Handybild verlässt das Gerät nie.
- «Nochmals» nach einem Fehler schickt das Bild wieder mit, nicht nur den Text.
- Auf dem Handy steht Heidi direkt unter der Überschrift.
Üben fragt: «isch» oder «hät»?
Eine neue Frageart: vier Verben, und zu jedem das richtige Hilfsverb der Vergangenheit, «er [isch | hät] gange». Dazu ein Grammatikthema «isch gange, hät gmacht».
- Die Falle: Sitzen und Stehen nehmen «si» («Ich bi ghocket»), wo man in Deutschland «hat gesessen» sagt.
- Jede Runde mischt beide Hilfsverben, und nach dem Prüfen steht bei jedem Verb das richtige.
Jedes Verb mit seinen Formen, und ein Thema für die Modalverben
Nur 4 von 48 Verben hatten Formen. Jetzt zeigen 87 Verben eine Tabelle: ich, du, er, eine Pluralform für mir, ihr und si, und die Vergangenheit mit Hilfsverb («isch gange», «hät gmacht»), jeweils neben der deutschen Form.
- 35 neue Verben, darunter fahre, wohne, wele, wärde, iistiige und chündige.
- Neues Grammatikthema «cha, mues, wott» zu den Modalverben, mit eigenem Test.
- Formfragen: 348 statt 13. Jede Form ist auf Zürcher Formen geprüft.
Seiten, die sagen, was heute stimmt
Mehrere Seiten beschrieben Heidi von vor einer Woche. Sie sind nachgezählt und korrigiert.
- Investoren: neu gezählt am 1. Oktober (156 statt 119 Pull Requests, 1047 Tests in 130 Dateien statt 842 in 103, 2482 statt 1876 Übungsfragen, 261 statt 226 Wörter). Serien, Wochenziel, Teams, Nachweise und Abgleich stehen jetzt unter «gebaut», nicht unter «als Nächstes».
- Whitepaper: 2482 Übungsfragen in beiden Sprachen (Englisch sagte 1761, Deutsch 1876), 261 Wörter, 20 Grammatikthemen. Das Register der Aussagen, die wir nicht machen, steht in den Tests, nicht auf dem Fahrplan.
- Für Organisationen: Die Pflegeszenen haben 120 Sätze, nicht «rund sechzig». Mitmachen: alle 390 Sätze statt «hundertvierzig».
- Einstellungen, Mein Bereich und Über uns sagen, was ein Konto heute bringt, und dass gemerkte Wörter mit dem Abgleich auf andere Geräte gehen. «Nur auf diesem Gerät» stand auch dann da, wenn das nicht stimmte.
- Das Fenster für den eigenen Schlüssel sagte, Bilderlesen sei nicht inklusive. Es ist gratis.
Die Dialektprüfung erkennt jetzt Hochdeutsch
Die Prüfung kannte nur Formen anderer Dialekte und liess reines Hochdeutsch durch: «Ich habe heute keine Zeit» bestand. Jetzt erkennt sie rund 100 hochdeutsche Wörter, die im Zürichdeutschen nie vorkommen, und die Endung «-ung».
- Beispiele: «hören» statt «ghöre», «nicht» statt «nöd», «Übung» statt «Üebig», «wenn» statt «wänn». Zu jedem Fund nennt sie die Zürcher Form.
- Sie hat Fehler auf der Seite selbst gefunden, die jetzt korrigiert sind: «Sit wänn händ Sie das?», «Bis morn dänn», «drüü», «vill», «nöi».
- Wörter, die auch zürichdeutsch sind, bleiben erlaubt: «will» (weil), «gern», «Achtung», «Entschuldigung».
Jedes Wort hat einen Beispielsatz
121 der 226 Wörter im Wortschatz öffneten sich ohne einen einzigen Satz. Jetzt hat jedes einen kurzen, für Heidi geschriebenen Satz mit Übersetzung, geprüft auf Zürcher Formen.
- Die falschen Freunde bekommen Sätze, die die irreführende Lesart ausschliessen: «Mir müend springe, s Tram chunt» heisst rennen, nicht hüpfen.
- Die Sätze fliessen ins Üben ein: 2028 statt 1876 Fragen, davon 119 neue Übersetzungen.
«Die 10 Wörter lernen» fragt alle zehn
Die Übung hatte acht Plätze, verteilt nach Fragetyp, und so kamen zwei der zehn Wörter nie dran. Jetzt bekommt jedes genannte Wort zuerst einen Platz, und die Übung wird so lang wie nötig.
Die Wortschatzseite sagt, was als Nächstes dran ist
Die Seite zeigte alle 226 Wörter mit je bis zu siebzehn Szenenlinks und sagte nie, welches Wort zählt oder ob man es schon kann. Jetzt stehen zuoberst die zehn Wörter, die am meisten bringen, und ein Knopf, der genau diese übt.
- Die Reihenfolge ist gemessen: Zuerst kommen Wörter, die man in den Situationen oft hört und vom Deutschen her nicht erraten kann; Wörter, die fast wie Deutsch klingen, kommen zuletzt; falsche Freunde gehen bei Gleichstand vor.
- Bei jedem Wort steht, ob es neu ist, am Lernen oder sitzt, abgeleitet aus Ihren Übungsantworten und gemerkten Wörtern.
- Einträge öffnen sich auf Wunsch mit Beispielsatz, Formen, den Situationen, in denen das Wort vorkommt, «Nur dieses Wort üben» und «Im Satz zeigen». Die Suche übersieht Akzente und Schreibweisen: hardopfel findet Härdöpfel.
Tests zu 17 von 19 Grammatikthemen
Einen Test gab es bisher nur zum Thema «Kein Präteritum»; bei allen anderen Themen reichten die prüfbaren Fragen nicht. Mit 107 neuen Fragen und den Artikel- und Uhrzeitfragen, die jetzt zu ihrem Thema zählen, lassen sich 17 von 19 Themen testen.
- Neue Fragen «Welcher Satz sagt genau das?» zu Konjunktiv (hett, wär, würd), kurzen Pronomen (en, em, ere), Partizipien, Verbstellung (ha nöd chönne cho), Richtungswörtern (ine, use, ufe, abe), Artikeln vor Namen, «wo»-Sätzen, Besitz (em Peter sis), Befehlsform und Artikeln (en, e, es). Jede falsche Antwort ist richtiges Züridütsch, das etwas anderes sagt.
- «Welcher Artikel?» kennt acht Nomen mehr, deren Zürcher Artikel vom deutschen abweicht: d Glace, s Güetzi, s Rüebli, s Trottoir, de Anke, de Härdöpfel, d Stange, s Zvieri.
- Abtönungswörter (halt, gäll) und Verkleinerungen (-li) haben noch keinen Test: Was sie ändern, ist meist eine Nuance, und geprüft wird nur, was die Bedeutung ändert.
Heidi fragen, warum — und keine Fragen mehr ohne Züridütsch
Unter jeder Antwort beim Üben und Aufwärmen steht jetzt «Heidi fragen, warum»: Die Frage, die richtige Antwort und Ihre eigene gehen an Heidi, und der Chat öffnet sich über der Übung.
- Beim Schreiben wird ein Wort in anderer Form neben dem aus dem Pack genannt («Anders als im Pack: schlof – schlaft»). Andere Schreibweisen werden weiterhin nie genannt. «D'Chatz» gilt als zwei Wörter; «Chatz» wird nicht mehr als fehlend gemeldet.
- «Welcher Artikel?» wird nur noch gefragt, wo der Zürcher Artikel vom deutschen abweicht (s Tram, s Billett, s Grosi, s Säckli, d Chilbi). Bei «s Ässe» genügte es, «das Essen» zu kennen.
- Ein gemerktes Wort kam mit dem Satz wieder, aus dem es stammte, auch wenn das Ihre englische Frage war. Jetzt steht darunter immer ein Satz, der das Wort enthält, auch bei früher gemerkten Wörtern.
- Im dunklen Modus waren der schwebende Knopf «Üben | Heidi fragen» und das Profilbild weiss, und hinter Dialogen und offenen Menüs lag ein weisser Schleier. Beides bleibt jetzt dunkel.
Menüs über dem Chat sichtbar, «Mein Bereich» aufgeräumt
Auf der Chat-Seite öffneten sich die Menüs im Kopf (Lernen, Üben, Über Heidi) unsichtbar: unter dem unteren Bildschirmrand und hinter der Gesprächsliste, am Computer, hell wie dunkel. Sie liegen jetzt immer obenauf. Die Sprachwahl steht links vom Konto.
- Jedes aufklappbare Element der Website wird jetzt bei jeder Änderung automatisch geöffnet und geprüft, ob es sichtbar und zuoberst ist, am Computer und am Handy, hell und dunkel.
- «Mein Bereich» beginnt mit «Heute»: Ihre Serie, wie viele Fragen und Wörter fällig sind, «Jetzt üben» und «Mit Heidi chatten», darunter das Wochenziel.
- Was Sie üben und schon können, erscheint erst, wenn es etwas zu zeigen gibt. Vorher waren es sechs leere Kästen mit «Noch nichts».
- Ihre Wörter sind ein Abschnitt; Gespräche und Lerngruppen stehen am Computer nebeneinander. Die Sprungleiste links und der doppelte Chat-Knopf am Ende sind weg.
Kein Test aus zwei Fragen, keine Fragen ohne Züridütsch
Ein Test zu «Bsitz andersume» hatte zwei Fragen, egal welche Zeit Sie wählten: Das Thema hat nur zwei Fragen, die sich prüfen lassen. Einen Test gibt es jetzt nur ab zehn solchen Fragen, sonst wird geübt.
- Bei «Annas Schwester kommt auch noch» nannten die falschen Antworten eine andere Person, liessen die Schwester weg oder sagten «nöd». Die richtige fand man, indem man das Deutsche verglich. Jetzt kommen in allen Antworten Anna und ihre Schwester vor, und nur «de Anna ihri» sagt, wer kommt.
- Ebenso bei «Herrn Meiers Zimmer» und den beiden «wo»-Fragen, deren falsche Antworten «wo» jetzt als Frage nach dem Ort lesen.
- Die Erklärung zum Besitz spricht nicht mehr von «wo» im Relativsatz; das ist jetzt eine eigene Erklärung.
Fragen kommen wieder, bevor Sie sie vergessen
Jede Frage hat jetzt ihr eigenes Datum, an dem sie wiederkommt: nach der ersten richtigen Antwort morgen, dann nach 3, 7, 16 und 35 Tagen, nach einem Fehler wieder morgen. Eine Übung beginnt mit den fälligen Fragen und bringt dann neue.
- Bisher kam eine einmal richtig beantwortete Frage nie gezielt wieder; nur Ihre gespeicherten Wörter hatten einen Plan.
- Die Übungsseite sagt, wie viele Fragen heute fällig sind, das Ende einer Übung, wie viele morgen wiederkommen.
- Üben und Aufwärmen zählen, der Test nicht. Es zählt nur die erste Antwort in einer Übung.
- Gespeichert im Browser, auf der Datenschutzseite aufgeführt, in den Einstellungen löschbar und mit Ihren anderen Geräten abgeglichen, wenn der Abgleich eingeschaltet ist.
Kein Test aus zwei Fragen, keine Fragen ohne Züridütsch
Ein Test zu «Bsitz andersume» hatte zwei Fragen, egal welche Zeit Sie wählten: Das Thema hat nur zwei Fragen, die sich prüfen lassen. Einen Test gibt es jetzt nur ab zehn solchen Fragen, sonst wird geübt.
- Bei «Annas Schwester kommt auch noch» nannten die falschen Antworten eine andere Person, liessen die Schwester weg oder sagten «nöd». Die richtige fand man, indem man das Deutsche verglich. Jetzt kommen in allen Antworten Anna und ihre Schwester vor, und nur «de Anna ihri» sagt, wer kommt.
- Ebenso bei «Herrn Meiers Zimmer» und den beiden «wo»-Fragen, deren falsche Antworten «wo» jetzt als Frage nach dem Ort lesen.
- Die Erklärung zum Besitz spricht nicht mehr von «wo» im Relativsatz; das ist jetzt eine eigene Erklärung.
Üben mit einem Tippen, von jeder Seite
Unten rechts steht neben «Heidi fragen» jetzt «Üben». Ein Tippen öffnet die Übung zu der Seite, auf der Sie sind: auf «Beim Arzt» die Sätze und Wörter aus dieser Situation, auf einem Grammatikthema dieses Thema, sonst alles gemischt. Schliessen bringt Sie auf dieselbe Seite zurück, an dieselbe Stelle.
- Bisher waren es vier Schritte: bis zum Knopf unter der Situation scrollen, tippen, auf der Übungsseite noch einmal scrollen und «Losgehen» tippen.
- Worüber und wie Sie üben, ändern Sie in der Übung selbst: Tippen Sie oben auf den Namen der Übung. Karten, Schreiben, Test oder alles gemischt, ohne die Übung zu verlassen.
- Eine Situation fragt jetzt auch die Wörter ab, die darin gesagt werden, nicht nur die Sätze.
- Alle «Üben»-Links (Grammatik, Situationen, Wortschatz, Wiederholung, Startseite) öffnen die Übung direkt, statt zuerst die Übungsseite.
Übungen bekommen einen eigenen Bildschirm, wie in einer App
Übungen, Test und Aufwärmen laufen nicht mehr als Kasten mitten auf einer Seite. «Losgehen» öffnet einen Bildschirm nur mit der Übung: oben Schliessen und ein Fortschrittsbalken, in der Mitte die Frage, unten die Antwortknöpfe, dort wo der Daumen ist. Kein Seitenkopf, keine Fusszeile und nichts über der Frage, das sie verschieben könnte.
- Wer mittendrin schliesst, verliert nichts: Öffnen Sie dieselbe Übung innerhalb von 12 Stunden wieder, geht es dort weiter, wo Sie aufgehört haben. Der Knopf auf der Übungsseite sagt es («Weitermachen — Frage 4 von 8»). Gespeichert nur im Browser.
- Auf der Übungsseite wählen Sie jetzt, was Sie üben; die Seite zum Aufwärmen erklärt es und startet es. Links von Grammatik, Situationen und Wortgruppen öffnen dieselben Übungen wie bisher.
- Die Uhr des Tests steht oben in der Leiste. Auf dem Computer ist der Bildschirm derselbe, zentriert, mit den Knöpfen unten.
- Behoben: «Gewusst» auf einer Karte übersprang die nächste Frage. Die Karte meldete ihre Antwort doppelt, wurde doppelt gezählt, und die Übung sprang zwei Fragen weiter. Ein Tippen ist jetzt eine Antwort.
Auf dem Handy springt die Seite beim Antworten nicht mehr
Nach jeder Antwort rutschte die nächste Frage an eine andere Stelle, und man musste zurückscrollen. Über der Frage wuchsen die Serie und «Woran Sie arbeiten» mit jeder Antwort, und das iPhone schiebt dann die ganze Seite. Jetzt läuft eine Übung auf dem Handy im Vollbild, wie in einer App, und jede neue Frage beginnt oben.
- Übungen, Test, Aufwärmen und der Chat auf der Startseite öffnen sich auf dem Handy über den ganzen Bildschirm. «Verkleinern» bringt sie zurück in die Seite, ohne dass Antworten oder Gespräch verloren gehen; «Im Vollbild weiter» öffnet sie wieder.
- Im Chat steht das Eingabefeld unten am Bildschirm. Ein gespeichertes Gespräch öffnet sich erst, wenn Sie schreiben, nicht schon beim Laden der Startseite.
- Auf dem Computer bleibt alles in der Seite. Beginnt eine neue Frage oberhalb des sichtbaren Bereichs, scrollt die Seite zu ihr.
- Die Sprachauswahl zeigt für Schwiizerdütsch «CH» statt «GSW». «GSW» ist der Sprachcode aus der Adresse und sah im Kopf der Seite wie ein Fehler aus.
Aufwärmen: Wie viel Züridütsch verstehen Sie schon?
Acht Zürcher Sätze in zwei Minuten, ohne Note und ohne Niveau. Danach sehen Sie, welche Situationen Sie schon verstehen und wo sich der Anfang lohnt.
- Die Sätze werden schwieriger, solange Sie mithalten, und leichter nach einem Fehler. Nach jeder Antwort steht das Wort, an dem der Satz hängt.
- Die Antworten fliessen in Ihre Übungen ein: Die erste Übung beginnt dort, wo das Aufwärmen die Lücken gefunden hat.
- Wer auch die Sätze zwischen den Zeilen versteht, bekommt das Angebot, die Seite auf Schwiizerdütsch zu lesen. Ein Nein wird nicht wiederholt.
- Angeboten auf der Startseite, im eigenen Bereich (bis Sie es gemacht haben) und bei den Übungen. Gespeichert nur in Ihrem Browser.
Heidi antwortet auf das, was Sie zuletzt geschrieben haben
Nach drei Antworten zu «Le Bilan» fragte jemand «Pire» — und bekam einen vierten Satz über «Le Bilan», zweimal. Der Chat gab dem Modell das ganze Gespräch als eine Liste, ohne zu sagen, welche Nachricht die Frage ist. Jetzt steht die neue Nachricht für sich, und ein einzelnes Wort gilt als Frage nach genau diesem Wort.
- Im Test mit dem echten Modell: vorher bekam «Pire» in 4 von 6 Läufen wieder einen «Le Bilan»-Satz, nachher in keinem.
- Heidi erinnert sich jetzt an den Satz, den sie geschrieben hat, nicht nur an ihre Erklärung dazu — «Kürzer» meint weiterhin die letzte Antwort.
- Das Modell sieht die letzten 20 Nachrichten, auch in gespeicherten Gesprächen; bisher bekam es dort das ganze Gespräch, egal wie lang.
- «Neues Gespräch» ist auf dem Handy direkt über dem Chat, nicht mehr nur im Seitenmenü, und im schwebenden Chat ein Symbol neben Vergrössern und Schliessen statt eines umbrechenden Links.
- Behoben: Mit offener Handy-Tastatur rutschte der Kopf des Chats — und «Neues Gespräch» darin — aus dem Bild. Der Chat passt sich jetzt dem sichtbaren Teil des Bildschirms an.
- Behoben: «Chat» im Menü zeigte angemeldet das Gespräch, das man gerade verlassen hatte, und die nächste Nachricht landete darin. Jetzt öffnet «Chat» ein leeres Gespräch.
Schwiizerdütsch, durchgehend
Schwiizerdütsch steht jetzt zuoberst in der Sprachauswahl. Wer die Seite auf Schwiizerdütsch liest, bekommt Heidis Erklärungen auch in gespeicherten Gesprächen auf Züridütsch — bisher behielten sie die Sprache, in der sie begonnen hatten.
- Sprachauswahl, Fusszeile und Einstellungen zeigen die Sprachen in derselben Reihenfolge: zuerst die Mundart, dann die vier Landessprachen, dann Englisch und Russisch.
- Ein Gespräch folgt der Sprache der Seite, von der aus Sie schreiben — nicht der, in der es begonnen hat.
- Die Beschriftungen der Vorschläge («Wärmer», «Chürzer») und der Ton kommen aus dem Wörterbuch, statt als Englisch des Modells zu erscheinen («warmer», «shorter», «bridge»).
- Die Übersetzung unter einem Vorschlag steht in Ihrer Sprache; wer Schwiizerdütsch liest, bekommt unter einer Mundartzeile keine. Im Test mit dem echten Modell: vorher englische Übersetzungen in 2 von 2 Antworten mit Übersetzung, nachher in keiner von 4.
- Angemeldet folgt Ihnen die gewählte Sprache auf jedes Gerät: Nach dem Anmelden öffnet sich die Seite in der Sprache, die Sie zuletzt gewählt haben. Deutsch bleibt der Standard für alle anderen.
Fünf neue Übungsarten — und nach jeder Antwort ein Warum
Die Übungen fragen jetzt auch, was jemand meint, welche Antwort passt, welcher Satz genau das Deutsche sagt, welche Uhrzeit oder welcher Preis gemeint ist, und was ein Wort im Satz heisst. Der Fragenpool ist von 1451 auf 1793 Fragen gewachsen, die eindeutig prüfbaren von 246 auf 588.
- «Was passt als Antwort?» — 40 Fragen aus den Situationen: auf «Zäme oder separat?» eine der zwei Möglichkeiten, auf «Sit wenn …?» ein «sit», kein «für».
- «Was ist gemeint?» — 34 gehörte Sätze mit vier Lesarten, darunter die höflichen Absagen («Mer luegt dänn») und die Fallen «mag» und «hei».
- «Welcher Satz sagt genau das?» — 25 Fragen, bei denen jede falsche Antwort richtiges Züridütsch ist, das etwas anderes sagt: wir statt sie, gehen statt kommen, vorbei statt jetzt.
- Uhrzeiten und Preise — 30 Fragen: «halbi drüü», «Viertel ab achti», «drüü Franke zwänzg».
- «Was heisst das Wort hier?» — 213 Wörter im eigenen Satz; bei den falschen Freunden wie «schmöcke» oder «Eschtrich» steht die naheliegende falsche Bedeutung zur Auswahl.
- Nach jeder dieser Fragen: das Wort, auf das es ankam, und ein Satz, warum — in allen sieben Sprachen.
- Behoben: Eine gemischte Übung über alles zog die Fragetypen in alphabetischer Reihenfolge, und weil es mehr Typen als Plätze gab, kam «Auf Züridütsch schreiben» nie dran. Jetzt kommt zuerst, was am längsten nicht gefragt wurde.
Eine Startseite, die man in einer Minute liest
Die Startseite sagt jetzt in zwei Spalten, worum es geht — mit einer Kuh vor den Alpen daneben — und führt in drei Schritten hinein: Situationen, Üben, Chat.
- Fast halb so viel Text: rund 250 statt 440 Wörter.
- Das Beispiel klingt wie eine echte Nachricht vom Mittagstisch: «Geschter im Kauz gsi — mega geil! 😍 Chunnsch s nächscht Mal au?»
- Das Menü öffnet auf Klick, zeigt jede Seite mit einem Satz dazu und schliesst mit Escape oder einem Klick daneben.
- Auf dem Handy öffnet das Menü als ganze Seite, mit grossen Kacheln und dem Chat zuoberst.
Mehr Grammatik, mehr Wörter — und eine echte Regel für das -li
Sieben neue Grammatikthemen, 62 neue Wörter, und das Thema zum -li sagt jetzt, wie die Form gebildet wird, statt dass sie «oft nichts Kleines bedeutet».
- Neu: hett, wär, chönnt (der Konjunktiv) · en, em, ere (Pronomen, die wie Artikel aussehen) · gsi, gha, cho (Partizipien ohne ge-) · chönne cho (die Verben am Ende andersherum) · ine, use, ufe, abe · de Peter, d Anna (Artikel vor Namen) · am vieri, halbi drüü (die Uhrzeit).
- Das -li-Thema zeigt die Regel: Umlaut wo möglich, immer sächlich (d Chatz → s Chätzli), Mehrzahl unverändert — und dass Rüebli, Gipfeli, Weggli, Müesli und Meitli einfach die normalen Wörter sind.
- Der Wortschatz wächst von 164 auf 226 Einträge: vor allem kurze Wörter und Verben (ämel, worum, eso, dusse, lah, lauffe, aalege), dazu hebe und rüere, die im Deutschen etwas anderes heissen.
- Alle neuen Beispiele laufen durch dieselbe Zürich-Prüfung wie der Rest; die Übungen haben dadurch 1451 statt 1233 Fragen.
Das stärkste Modell, das Ihr Schlüssel kann
Wer einen eigenen API-Schlüssel mitbringt, fügt ihn ein — Heidi prüft ihn sofort und zeigt die Modelle, die er erreicht, das stärkste vorausgewählt.
- Zehn Anbieter statt fünf, neu auch Anthropic, Google Gemini, Mistral, xAI und Cerebras.
- Die Prüfung kostet nichts mehr: Heidi fragt den Anbieter, welche Modelle der Schlüssel kann, statt eine Probeanfrage zu bezahlen.
- Klappt es nicht, steht dort, was der Anbieter meldet — etwa ein leeres Guthaben. «Nicht erreichbar» heisst nicht «falscher Schlüssel».
- Der Schlüssel bleibt wie bisher nur in Ihrem Browser.
Die Mundarten, aus der Fachliteratur belegt
Jede Mundartseite zeigt jetzt Formen, an denen man die Gegend erkennt — jede mit Quelle —, und verlinkt die Grammatiken und Wörterbücher der Region.
- Neu erkannt: Wallis (appas, wier, wilt, Häärpfel, Aache), Innerschweiz (Gumel, Eiker), Glarus (schüü), Sensebezirk (gùgge), Graubünden (eswas), dazu mehr für Bern (geisch, geit, Hung).
- Belegt mit dem Sprachatlas der deutschen Schweiz — Band und Karte stehen bei jeder Form —, dem Dialäktatlas 2025 und den Bänden der Reihe «Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen».
- Korrigiert: «het», «nid», «goht» und «stoht» sind keine Merkmale anderer Gegenden; der Atlas belegt sie auch im Kanton Zürich. Heidi schreibt weiterhin hät, nöd, gaht, staht, stuft die anderen Formen aber nicht mehr als fremd ein.
- Die Übung «Welches ist Zürich?» fragt nur noch nach Formen, die sicher nicht zürcherisch sind.
Mitsprache gehört zu Solon
Die offenen Stimmen und Kommentare auf Fahrplan und Änderungen sind wieder weg. Eine Stimme ist ein Recht, das jemand hat — sie kommt über Solon, mit Konto und einem Sitz in Heidis Organisation.
- Fahrplan und Änderungen sind wieder zum Lesen da.
- Hinweise zu jeder Seite gehen weiterhin über das Rückmelde-Fenster.
- Was bisher abgegeben wurde, bleibt gespeichert und steht auf der Datenschutzseite.
Heidi für Teams
Eine Gruppe kann jetzt ein Team sein: Wer sie angelegt hat, wählt den Schwerpunkt — etwa die Situationen im Pflegeheim — und sieht, wer in welchen Situationen sicher ist.
- Jedes Mitglied entscheidet selbst, ob es seinen Stand zeigt, und kann es jederzeit zurücknehmen. Ohne diese Entscheidung sieht die Leitung nur den Namen.
- Gezeigt wird der Stand pro Situation und die Zahl der Nachweise — nie, welche Sätze oder was jemand falsch gemacht hat.
- Wer teilt, aber den Abgleich zwischen Geräten nicht eingeschaltet hat, erscheint als «noch nichts zu sehen», nicht als «nicht angefangen».
- Auf der Seite für Organisationen steht, wie man ein Team anlegt.
Ihr Fortschritt auf allen Geräten, und ein Nachweis pro Situation
Angemeldet können Sie in den Einstellungen «Fortschritt auf allen Geräten» einschalten: Übungen, Serie und gemerkte Wörter sind dann auf Handy und Laptop dieselben. Wer eine Situation sicher versteht, kann dafür einen Nachweis ausstellen lassen.
- Ausgeschaltet — so ist es, bis Sie es ändern — bleibt alles in Ihrem Browser.
- Jedes Gerät zählt nur, was auf ihm geübt wurde; angezeigt wird die Summe. So wird nie etwas doppelt gezählt.
- Ein gelöschtes gemerktes Wort bleibt gelöscht, auch auf den anderen Geräten.
- Der Nachweis wird auf dem Server aus Ihrem abgeglichenen Fortschritt ausgestellt, nach denselben Regeln wie die Anzeige auf der Situationsseite. Er hat eine eigene Seite, die jede Person mit dem Link prüfen kann — ohne Ihren Namen.
- Ausschalten entfernt die Kopie dieses Geräts vom Server; «Alles Abgeglichene löschen» entfernt alles.
Fünf neue Situationen, und jede tiefer
Beim Arzt, auf der Gemeinde, in der Waschküche, am Apéro — und wenn «Nein» nicht «Nein» heisst. Die bisherigen vierzehn Situationen haben je zehn Sätze mehr.
- 19 Situationen mit zusammen 390 Sätzen, vorher 14 mit 140.
- «Wenn Nein nicht Nein heisst»: «Mer chönnt sich das überlegge», «Das isch ächli schwierig» — und was man darauf sagt.
- Neue Sätze stehen hinten an; was Sie schon geübt haben, bleibt dort, wo es war.
- Jede Übersetzung wird jetzt auch auf Schweizer Hochdeutsch geprüft: «das Velo», nicht «das Fahrrad».
Mitreden beim Fahrplan und bei jeder Änderung
Bei jedem Punkt des Fahrplans können Sie sagen, ob Sie ihn brauchen, und darunter kommentieren. Was fehlt, schlagen Sie vor. Unter jeder Änderung hier können Sie etwas sagen. Ein Konto brauchen Sie dafür nicht.
- Pro Browser zählt eine Stimme pro Punkt; ein zweiter Klick nimmt sie zurück.
- Ein Vorschlag, den es ähnlich schon gibt, wird Ihnen gezeigt, bevor Sie ihn senden — mit «Ich auch» statt einer zweiten Zeile.
- Gespeichert wird nur, was Sie schreiben, mit einem zufälligen Schlüssel Ihres Browsers — nicht, wer Sie sind. Die Datenschutzseite führt es auf.
Woher kommt diese Nachricht?
Auf der Mundart-Seite lässt sich eine Nachricht einfügen, die man bekommen hat. Heidi zeigt, welche Formen woher kommen, was sie in Zürich hiessen und was die Wörter bedeuten.
- «Giel», «Meitschi», «Miuch» weisen nach Bern, «Drämmli» und «Kuchi» nach Basel; «Fahrrad» und «Sahne» klingen nach Deutschland.
- Jedes erkannte Zürcher Wort steht mit seiner Bedeutung da: «nöd = nicht», «isch = ist».
- Zu wenig Text heisst «zu wenig, um es einzuordnen» — Heidi rät nicht.
- «nid» galt bisher als Ostschweizer Form. Es ist Berndeutsch und Innerschweizerisch; die Ostschweiz sagt «nöd» wie Zürich. Korrigiert.
Serien und ein Wochenziel
Mein Bereich zeigt jetzt, wie viele Tage in Folge Sie geübt haben, Ihren Bestwert und ein Wochenziel, das Sie selbst wählen.
- Ein verpasster Tag wird automatisch überbrückt; alle sieben Tage kommt eine Überbrückung dazu.
- Endet eine Serie, steht dort «Heute anfangen» neben dem Bestwert — kein «verloren».
- Das Wochenziel: 1 bis 7 Tage, Vorgabe 3. Über jeder Übung steht der Stand in einer Zeile.
- Alles bleibt in Ihrem Browser.
Üben ist jetzt etwas, das Sie wählen
Tippen war überall und Karten gab es nicht. Beides ist jetzt eine eigene Übungsart, und dazu kam ein Test, der erst am Schluss etwas sagt.
- Vier Arten zu üben: Gemischt, Antippen, Schreiben, Karten. Die Wahl steht in der URL, ist also teilbar.
- Zwei neue Aufgabentypen: ganze Sätze auf Züridütsch schreiben, und echte Lernkarten über den ganzen Wortschatz.
- Der Fragenpool wuchs von 221 auf 553 Aufgaben.
- Ein Test: zwanzig Fragen am Stück, unterwegs sagt Heidi nichts, am Schluss alle Antworten mit Erklärung — die falschen zuerst. Zeit nehmen ist freiwillig und lässt sich verlängern.
- Das Tippfeld ist aus den Karten- und Lückenaufgaben verschwunden. Es tauchte vorher bei jeder zweiten oder dritten Frage auf.
Eine Konjugationsfrage übersetzte genau das, was sie lehrt
Auf Russisch stand «мы ___» über der Frage, welche Zürcher Verbform passt. Wer sie richtig beantwortete, hatte `mir chömed` nie gesehen — und das war die einzige Zeichenfolge, um die es ging.
- Das Pronomen kommt jetzt aus dem Varietäten-Pack und steht in Mundart da; das Wort der Leserin rutscht in die Zeile darunter.
- Im Englischen hiess ein Menü «Practise» und sein erster Eintrag ebenfalls «Practise». Dasselbe in fünf von sieben Sprachen. Ein Test beendet diese Fehlerklasse.
Eine Aufnahme ohne Sprache bekam Wörter untergeschoben
Eine 1,5-Sekunden-Aufnahme — die das Produkt selbst als zu kurz für jede Aussage einstuft — ging an die Transkription und kam als «Bis zum nächsten Mal.» zurück. Vier Wörter, die niemand gesagt hatte.
- Aufnahmen unterhalb der eigenen Schwelle verlassen das Gerät jetzt gar nicht mehr.
- Gefunden von einem neuen Prüfwerkzeug, das die Seite mit einem künstlichen Mikrofon durchspielt — nicht durch Lesen des Quelltexts.
Die Nachschlageseiten tun jetzt etwas
Grammatik, Wortschatz und Situationen waren zum Lesen da. Jetzt führt jede Seite in Übungen, die genau bei ihrem Thema bleiben.
- Jedes Grammatikthema hat eine eigene Seite und einen Knopf, der nur dieses Thema übt.
- Heidi merkt sich, welche Themen und Wörter Ihnen Mühe machen, und zieht sie vor.
- Der Stoff wuchs deutlich: 11 Grammatikthemen, 83 Wörter, 14 Szenen.
Wo Sie es brauchen: sechs Szenen aus einer Schicht
Übergabe, Morgen, Schmerz, Essen, Abend, Besuch — Sätze, wie sie in der Pflege wirklich fallen, maschinell auf Zürcher Formen geprüft.
- Jede Zeile nennt ihre Quelle und jede hat das Varietäten-Gate passiert.
- Die Seite schreibt selbst hin, dass noch keine Muttersprachlerin sie gegengelesen hat.
Ein Ort, um den Mund aufzumachen
Nehmen Sie sich auf und sehen Sie, was die Aufnahme tatsächlich zeigt: Sprechzeit, Pausen, und welche Wörter aus einer anderen Mundart stammen.
- Keine Note für die Aussprache. Das kann heute niemand ehrlich messen, und eine Zahl wäre eine Behauptung über einen Menschen.
- Auf Züridütsch wird bewusst nicht transkribiert: kein System schreibt diese Mundart zuverlässig auf.
Was ein Computer mit Schweizerdeutsch kann — mit Zahlen
Korpora, Worterkennungsraten, Sprachsynthese und Sprachmodelle, jedes mit Quelle. Damit Sie unsere Behauptungen dagegen prüfen können.
- Die beste nachprüfbare Wortfehlerrate liegt bei 12,1 % — und diese Gewichte sind nicht veröffentlicht.
- Fast jedes Zürcher Korpus ist forschungslizenziert oder hat eine strittige Lizenz.
Ein Nachschlagewerk, das auf Daten steht
Jedes Dialektgebiet der Deutschschweiz, eine Karte, die sagt, welche Behauptung sie macht, und Wörter, die einen Satz wirklich blockieren.
- Behauptungen sind Daten, geprüft und mit Quelle — keine übersetzte Prosa, die niemand hier nachlesen kann.
Heidi fängt an
Ein Feld auf einer Seite: fügen Sie eine echte Nachricht ein und bekommen Sie sie erklärt.
- Vier deterministische Wächter zwischen Modell und Lernender, weil genau diese Person die Arbeit nicht prüfen kann.
- Jede erzeugte Zeile geht durch das Varietäten-Gate, bevor sie jemand sieht.