Verstah scho — sälber säge nie
«gäll», «halt», «äbe» — d Haltig im Satz
D Regle
Die chliine Wörtli änderet kei Tatsach, nume d Haltig dehinter: «gäll» suecht Zuestimmig, «halt» heisst «da chasch nüt mache», «äbe» bestätigt gnau de Punkt.
Das isch halt so.
Das ist eben so, da kann man nichts machen.
Du chunnsch au, gäll?
Du kommst auch, oder?
Äbe, gnau das han ich gmeint.
Genau, das habe ich gemeint.
Wo's hakt
Hochdütsch hät «eben», und im Süde läbt «gell» — nöi isch vor allem, wie oft si chömed, und «dänk», wo s uf Hochdütsch kei Wort derfür git. De Satz verstönd Sie au ohni. Sie ghöred denn nume nöd, öb me Ihne rächt git oder Sie öppis fragt.
Wo das würkli vorchunt
Di gliich Struktur, i Sätz, wo würkli so gseit werded.
- I de Waschchuchi
Das isch no mini Maschine, gäll.
Das ist noch meine Maschine, nicht wahr.
- Am Apéro
Das chunt scho, gäll.
Das kommt schon, nicht wahr.