Alltag i Züri
Am Apéro
Es Glas i de Hand, niemert mues bliibe, alli redet Mundart. Da fangt e Zürcher Bekanntschaft aa — und «Mer sött emal öppis zäme mache» isch härzlich gmeint, aber kei Iiladig.
Jede Satz isch maschinell uf Zürcher Forme prüeft: Forme us andere Mundarte oder us Dütschland chömed nöd dure.
Das höred Sie
Das höred Sie
Das höred Sie
Wiiss oder rot?
Weiss oder rot?
Das säged Sie
Für mich lieber öppis ohni Alkohol.
Für mich lieber etwas ohne Alkohol.
Das höred Sie
Proscht zäme!
Prost zusammen!
Das höred Sie
Das höred Sie
Das säged Sie
Mich au, freut mi.
Mich auch, freut mich.
Das höred Sie
Duzed mer üs?
Duzen wir uns?
Das säged Sie
Ich bi d Nachbarin vom zweite Stock.
Ich bin die Nachbarin aus dem zweiten Stock.
Das höred Sie
Das höred Sie
Das höred Sie
Das säged Sie
Sehr guet, nur d Sprooch isch no schwirig.
Sehr gut, nur die Sprache ist noch schwierig.
Das höred Sie
Das höred Sie
Das höred Sie
Die sind sälber gmacht.
Die sind selbst gemacht.
Das höred Sie
Chunnsch nöchscht Wuche au as Quartierfescht?
Kommst du nächste Woche auch ans Quartierfest?
Das höred Sie
Mer sött emal öppis zäme mache.
Man sollte einmal etwas zusammen machen.
Das säged Sie
Gern, das wär schön.
Gerne, das wäre schön.
Das säged Sie
Ich mues langsam gah.
Ich muss langsam gehen.
Das höred Sie
Wie wyt Sie da sind
Das rechnet Ihre Browser us. Es gaht nöd vo dem Grät ewegg.