Alltag in Zürich
Im Treppenhaus
Waschküche, Velo im Gang, Abfuhr. Ein Zettel an der Tür ist hier keine Bitte — wer ihn als eine liest, wird zur schwierigen Nachbarin, ohne dass es ihr je jemand sagt.
Jeder Satz ist maschinell auf Zürcher Formen geprüft: Formen aus anderen Mundarten oder aus Deutschland kommen nicht durch.
Das hören Sie
D Waschchuchi isch am Zischtig frei.
Die Waschküche ist am Dienstag frei.
Das hören Sie
S Velo dörf nöd im Gang staa.
Das Velo darf nicht im Gang stehen.
Das hören Sie
Chönd Sie am Aabig ächli liisliger sii?
Könnten Sie am Abend etwas leiser sein?
Das hören Sie
Das hören Sie
Das hören Sie
Das hören Sie
Kei Problem, gäll.
Kein Problem, nicht wahr.
Das sagen Sie
Grüezi, ich bi de nöi Nachbar.
Guten Tag, ich bin der neue Nachbar.
Das sagen Sie
Das sagen Sie
Chönd Sie mir churz hälfe?
Können Sie mir kurz helfen?
Das hören Sie
De Güsel chunt in Gebüehresack.
Der Abfall kommt in den Gebührensack.
Das hören Sie
De Karton wird am Mittwuch abgholt.
Der Karton wird am Mittwoch abgeholt.
Das hören Sie
Sind Sie nöi da?
Sind Sie neu hier?
Das hören Sie
Das hören Sie
Sie händ de Schlüssel im Schloss la stecke.
Sie haben den Schlüssel im Schloss stecken lassen.
Das hören Sie
D Huustüre mues znacht zue sii.
Die Haustür muss nachts geschlossen sein.
Das hören Sie
Ab zäh isch Nachtrueh.
Ab zehn ist Nachtruhe.
Das hören Sie
Wänn Sie öppis bruuched, lüüted Sie eifach.
Wenn Sie etwas brauchen, läuten Sie einfach.
Das sagen Sie
Merci, das isch nett.
Danke, das ist nett.
Das sagen Sie
Ich wohne im zweite Stock.
Ich wohne im zweiten Stock.
Wie weit Sie hier sind
Das rechnet Ihr Browser aus. Es verlässt dieses Gerät nicht.