Züridütsch
Kantön: ZH · Zürich
Das lernet Si da
Di drüü Zwiig
Zwiig: Hochalemannisch
Mittelland und Oste: Züri, Bärn, Aargau, Solothurn, St. Galle. Di gröschti Gruppe — und die, wo mer meint, wänn mer «Schwiizerdütsch» seit.
D Linie, wo ne zieht
- I dem Zwiig
- schneie
- Dernäbed
- schniie
- Hochdütsch
- schneien
So tönt si
Sändige und Film, wo vor allem die Mundart gredt wird. Prüefti Links — Ufnahme mached mer kei.
- TeleZüriCH MediaMundartZüridütschWeni StimmeFrei gredtAutomatischi Untertitel
- Radio 24Radio 24MundartZüridütschWeni StimmeFrei gredt
- Radio 1Radio 1MundartZüridütschWeni StimmeFrei gredt
- Stadt ZürichStadt ZürichBeidesZüridütschWeni StimmeAbgläseAutomatischi Untertitel
- Die SchweizermacherRex-FilmMundartZüridütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Züridütsch vo 1978 und immer na de Film übers Schwiizerwärde. De Akzänt hät sich sithär verschobe, was für sich ghörenswert isch.
- ZwingliC-FilmsMundartZüridütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Züri sini eigeni Reformation, uf Züridütsch. Eine vo de wenige Spielfilm i genau dere Sprach, wo da unterrichtet wird.
- MundartZüridütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Züridütsch mit Jiddisch dernäbe — e zwöiti Lektion drüber, wie nach zwei Sprache binenand ligged und trotzdem zwei bliibed.
- PlatzspitzbabyZodiac PicturesMundartZüridütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Züridütsch, d Drogejahr vo de Stadt us de Sicht vomene Chind. Schwers Thema, ungwöhnlich klari Sprach.
Wora mer si erkennt
D Heidi cha die Mundart na nöd a einzelne Forme erkenne. Da staht nüüt, statt öppis Plausibels.
Fanged Sie stattdesse bi Innerschwyzertütsch aa, 40 km wyt — dört kennt d Heidi Forme →
Wo das da staht
Usgrächnet us em Zwyg, de Kantön und em Bezugsort — kei nöie Uussage über d Mundart sälber.
Quelle
- Hotzenköcherle, Schläpfer, Trüb, Zinsli (eds.) 1997. Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS). Francke, Bern. Eight volumes, 1962–1997; over 1,500 maps from fieldwork carried out 1939–1958, covering the Alemannic dialects of Switzerland and the Walser dialects of northern Italy.
- Christen, Glaser & Friedli (eds.) 2010. Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz. Huber, Frauenfeld. The condensed, general-readership edition of the SDS.
- Leemann, Steiner, Studerus, Oberholzer, Jeszenszky, Tomaschek & Kistler 2025. Dialäktatlas: 1950 bis heute. vdf, Zollikon. 1,000 speakers at 125 locations surveyed 2020–21, compared with the SDS.
- Hotzenköcherle, R. (ed. Bigler & Schläpfer) 1984. Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz. Sauerländer, Aarau.
- Weber, A. 1987. Zürichdeutsche Grammatik. Rohr, Zürich (3rd ed.; first 1948). Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 1.
- Gallmann, H. 2010. Zürichdeutsches Wörterbuch. NZZ Libro, Zürich (2nd ed.). Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 3.
- Fleischer, J. & Schmid, S. 2006. Zurich German. Journal of the International Phonetic Association 36(2): 243–253.
- Leemann, Kolly, Purves, Britain & Glaser 2016. Crowdsourcing language change with smartphone applications. PLOS ONE 11(1): e0143060.