Ostschwiizertütsch
Kantön: SG · TG · AR · AI · SH · St. Gallen
Di drüü Zwiig
Zwiig: Hochalemannisch
Mittelland und Oste: Züri, Bärn, Aargau, Solothurn, St. Galle. Di gröschti Gruppe — und die, wo mer meint, wänn mer «Schwiizerdütsch» seit.
D Linie, wo ne zieht
- I dem Zwiig
- schneie
- Dernäbed
- schniie
- Hochdütsch
- schneien
So tönt si
Sändige und Film, wo vor allem die Mundart gredt wird. Prüefti Links — Ufnahme mached mer kei.
- Die göttliche OrdnungZodiac PicturesMundartOstschwiizertütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Appezäll 1971, Fraue kämpfed fürs Stimmrächt. Ostschwiizer Dialäkt, und es Stück Gschicht, wo Sie druf aagsproche werded: Appezäll Innerrhode hät d Fraue erscht 1990 a d Landsgmeind glah, lang nach em Filmänd.
Wora mer si erkennt
Forme wo d Heidi ihri Prüefig würkli underscheidet. Links di dörtig Form, rächts di Züridütsch.
- näbisöppis
Wo das da staht
Usgrächnet us em Zwyg, de Kantön und em Bezugsort — kei nöie Uussage über d Mundart sälber.
Quelle
- Hotzenköcherle, Schläpfer, Trüb, Zinsli (eds.) 1997. Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS). Francke, Bern. Eight volumes, 1962–1997; over 1,500 maps from fieldwork carried out 1939–1958, covering the Alemannic dialects of Switzerland and the Walser dialects of northern Italy.
- Christen, Glaser & Friedli (eds.) 2010. Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz. Huber, Frauenfeld. The condensed, general-readership edition of the SDS.
- Leemann, Steiner, Studerus, Oberholzer, Jeszenszky, Tomaschek & Kistler 2025. Dialäktatlas: 1950 bis heute. vdf, Zollikon. 1,000 speakers at 125 locations surveyed 2020–21, compared with the SDS.
- Hotzenköcherle, R. (ed. Bigler & Schläpfer) 1984. Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz. Sauerländer, Aarau.
- Richli, A. et al. 2003. Schaffhauser Mundartwörterbuch. Meier, Schaffhausen. Grammatiken und Wörterbücher des Schweizerdeutschen 15.
- Sonderegger, S. & Gadmer, T. 1999. Appenzeller Sprachbuch. Appenzeller Verlag.
- Wikipedia contributors 2026. Ostschweizer Dialekt. German Wikipedia (secondary; «näbis» in Toggenburg and Appenzell).