Solothurnerdütsch
Kantön: SO · Solothurn
Di drüü Zwiig
Zwiig: Hochalemannisch
Mittelland und Oste: Züri, Bärn, Aargau, Solothurn, St. Galle. Di gröschti Gruppe — und die, wo mer meint, wänn mer «Schwiizerdütsch» seit.
D Linie, wo ne zieht
- I dem Zwiig
- schneie
- Dernäbed
- schniie
- Hochdütsch
- schneien
So tönt si
Für die Mundart staht no nüt Prüefts im Verzeichnis. Lieber nüt als en Link, wo no niemert aaghört hät.
Alli HörquelleWora mer si erkennt
D Heidi cha die Mundart na nöd a einzelne Forme erkenne. Da staht nüüt, statt öppis Plausibels.
Fanged Sie stattdesse bi Bärndütsch aa, 30 km wyt — dört kennt d Heidi Forme →
Wo das da staht
Usgrächnet us em Zwyg, de Kantön und em Bezugsort — kei nöie Uussage über d Mundart sälber.
Quelle
- Hotzenköcherle, Schläpfer, Trüb, Zinsli (eds.) 1997. Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS). Francke, Bern. Eight volumes, 1962–1997; over 1,500 maps from fieldwork carried out 1939–1958, covering the Alemannic dialects of Switzerland and the Walser dialects of northern Italy.
- Christen, Glaser & Friedli (eds.) 2010. Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz. Huber, Frauenfeld. The condensed, general-readership edition of the SDS.
- Leemann, Steiner, Studerus, Oberholzer, Jeszenszky, Tomaschek & Kistler 2025. Dialäktatlas: 1950 bis heute. vdf, Zollikon. 1,000 speakers at 125 locations surveyed 2020–21, compared with the SDS.
- Hotzenköcherle, R. (ed. Bigler & Schläpfer) 1984. Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz. Sauerländer, Aarau.
- Friedli, M. 2024. Eigenart der Solothurner Dialekte. Solothurner Mundartverein.