Bärndütsch
Kantön: BE · Bern
Di drüü Zwiig
Zwiig: Hochalemannisch
Mittelland und Oste: Züri, Bärn, Aargau, Solothurn, St. Galle. Di gröschti Gruppe — und die, wo mer meint, wänn mer «Schwiizerdütsch» seit.
D Linie, wo ne zieht
- I dem Zwiig
- schneie
- Dernäbed
- schniie
- Hochdütsch
- schneien
So tönt si
Sändige und Film, wo vor allem die Mundart gredt wird. Prüefti Links — Ufnahme mached mer kei.
- MundartBärndütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Bärndütsch, und d Serie, wo da fascht alli gseh händ — de Dialäkt, wo e Schwiizerin nachmacht, wänn Sie um en Akzänt bitted.
- NeumattSRFMundartBärndütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Bärndütsch, e Buurefamilie. De Tonfall vo Familiestriit, nöd vom Färnseh.
- Mein Name ist EugenC-FilmsMundartBärndütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Bärndütsch, und grösstenteils redendi Chind — langsamer und dütlicher als Erwachsenedialog.
- Der Goalie bin igZodiac PicturesMundartBärndütschWeni StimmeAbgläseHochdütschi UntertitelWorum s gaht
Dichts Bärndütsch, nach eme Roman, wo dadrin gschribe isch. De Titel isch e Grammatikstund: s Verb isch `bin`, s Pronome chunt zletscht.
Wora mer si erkennt
Forme wo d Heidi ihri Prüefig würkli underscheidet. Links di dörtig Form, rächts di Züridütsch.
- igich
- iigich
- woschwotsch
- geischgaasch
- geitgaat
- GrüessechGrüezi
- MiuchMilch
- MeitschiMeitli
- HungHund
- stöhstönd
- göhgönd
Wo das da staht
Usgrächnet us em Zwyg, de Kantön und em Bezugsort — kei nöie Uussage über d Mundart sälber.
Quelle
- Hotzenköcherle, Schläpfer, Trüb, Zinsli (eds.) 1997. Sprachatlas der deutschen Schweiz (SDS). Francke, Bern. Eight volumes, 1962–1997; over 1,500 maps from fieldwork carried out 1939–1958, covering the Alemannic dialects of Switzerland and the Walser dialects of northern Italy.
- Christen, Glaser & Friedli (eds.) 2010. Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz. Huber, Frauenfeld. The condensed, general-readership edition of the SDS.
- Leemann, Steiner, Studerus, Oberholzer, Jeszenszky, Tomaschek & Kistler 2025. Dialäktatlas: 1950 bis heute. vdf, Zollikon. 1,000 speakers at 125 locations surveyed 2020–21, compared with the SDS.
- Hotzenköcherle, R. (ed. Bigler & Schläpfer) 1984. Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz. Sauerländer, Aarau.
- Marti, W. 1985. Berndeutsch-Grammatik für die heutige Mundart zwischen Thun und Jura. Francke, Bern.