Übungen
Ein kurzer Satz Fragen, in ein paar Minuten. Aus den Regeln, die Heidi selbst anwendet, aus den Sätzen, die wirklich gesagt werden — und aus den Wörtern, die Sie behalten haben.
Was Sie gemerkt haben, bleibt in Ihrem Browser. Für die Fragen aus dem Wortschatz brauchen Sie kein Konto.
Nur zu: Kein PräteritumAlles üben
Im Test kommen nur Fragen vor, die sich eindeutig prüfen lassen. Geschriebenes und Karten bewerten Sie selbst — das kann man üben, aber nicht messen.
Dazu gibt es noch keine Fragen. Das heisst nicht, dass das Thema unwichtig wäre — nur, dass das Pack dafür noch keine Beispiele hat.
Warum die Übungen so gebaut sind
Jede Entscheidung hier lässt sich nachlesen. Wo die Forschung eine Richtung vorgibt und keine Zahl, steht die Zahl als unser Ermessen da — nicht als Befund.
Gefragt werden schlägt nochmals anschauen.
Darum verrät keine Übung zuerst die Antwort. Über 222 Studien hinweg liegt der Vorteil des Abfragens gegenüber dem erneuten Lernen bei g ≈ 0,50.
Später ist besser als bald — und der Vorteil wächst mit der Zeit.
Deshalb kommt ein gemerktes Wort nach 1, 3, 7, 16 und 35 Tagen zurück statt jeden Tag. In einer Meta-Analyse zum Zweitsprachenlernen: g ≈ 0,76 im Soforttest, g ≈ 1,15 im verzögerten.
Einmal richtig ist zu wenig; zweimal richtig, mit Abstand, ist der Punkt.
Deshalb kommt eine verpasste Frage noch in derselben Sitzung zurück — drei Fragen später, nicht sofort. Der Abstand von drei ist unsere Schätzung: die Studie gibt die Richtung, nicht die Zahl.
Ankreuzen ohne Rückmeldung kann den falschen Begriff einprägen.
Deshalb zeigt jede Auswahlfrage sofort die richtige Antwort und fragt später nochmals. Rückmeldung verstärkt den Nutzen solcher Tests und verringert genau diesen Schaden.
Selber hervorbringen prägt sich besser ein als lesen.
Deshalb gibt es Lückensätze und offene Fragen und nicht nur Auswahl. Der Effekt ist robust, aber kleiner, als sein Ruf vermuten lässt.
Mischen hilft — aber nicht immer, und das sagen wir dazu.
Deshalb folgen keine zwei gleichen Fragetypen aufeinander. Die Meta-Analyse ist deutlich: der Nutzen hängt davon ab, wie ähnlich sich das Material ist, und bei sehr ähnlichem Material kann Mischen sogar schaden.
Keine Serien, keine Punkte, keine Prozentzahl.
Eine Serie misst, wie viel Heidi Sie konsumiert haben, und sieht dabei aus wie ein Mass fürs Lernen. Was hier steht, sind Zahlen über das, was Sie getan haben.